Kapitel 1: Erste Fantasien
Die kühle Nachtluft von Helsinki strich durch das geöffnete Fenster des kleinen Hostelzimmers, in dem Fritz und Marvin sich ein Bett teilten – oder besser gesagt, zwei schmale Betten, die kaum Platz für ihre langen Beine ließen. Die Abschlussfahrt mit der Jugendgruppe war in vollem Gange, und die beiden Freunde, die sich seit der Grundschule kannten, lagen entspannt auf ihren Decken, die Hände hinter dem Kopf verschränkt. Der Tag am See, kurz vor der Abreise, hatte Spuren hinterlassen – nicht nur in Form von Sonnenbränden, sondern auch in ihren Gedanken.
„Mann, Fritz, hast du Sophie heute gesehen?“ begann Marvin, seine Stimme leise, fast ehrfürchtig. Der blonde 18-Jährige drehte sich auf die Seite, seine blauen Augen funkelten im schwachen Licht der Nachttischlampe. „Ich meine, ich weiß, wir kennen sie ewig, aber... verdammt, diese Figur. Und diese Titten, C oder D, was meinst du?“
Fritz, mit seinen 1,95 Metern ein Riese im Vergleich zu Marvin, lachte rau auf, seine braunen Haare zerzaust vom Tag. „Alter, ich hab versucht, nicht zu starren, aber es war unmöglich. Die Badehose hat fast geknackt, so hart war ich. Sophie war immer nur die Kumpeline, aber jetzt? Ich würde sie sofort nehmen, wenn sie mich ranlassen würde.“
Marvin grinste schief, seine Hand wanderte unbewusst unter die Decke. „Ach, komm schon, du und ich, wir würden sie zu zweit auseinandernehmen. Stell dir vor, wie sie zwischen uns kniet, den Mund voll...“
„Hör auf, Mann, ich bin schon halb am Explodieren“, unterbrach Fritz mit einem heiseren Lachen, doch seine eigene Hand hatte längst den Weg nach unten gefunden. Die Luft im Zimmer wurde schwerer, ihre Atemzüge schneller, während sie sich in ihren Fantasien verloren. Sie lagen da, jeder auf seinem Bett, und ohne es zu merken, begannen sie, sich selbst zu berühren, die Gedanken an Sophie – ihre Kurven, ihre freche Art – trieben sie an.
„Stell dir vor, wie sie uns ansieht, mit diesem frechen Grinsen, und sagt: ‚Na, Jungs, traut ihr euch?‘“, flüsterte Marvin, seine Stimme zitterte vor Erregung. „Ich wette, ihre Pussy ist so verdammt eng und nass...“
Fritz stöhnte leise, seine Bewegungen wurden schneller. „Und dieser Arsch, Mann. Ich würde sie packen und... verdammt, ich bin gleich soweit.“
Die Spannung im Raum war greifbar, ihre Worte und Fantasien peitschten sie auf, bis sie beide fast gleichzeitig kamen, keuchend und schwitzend, ihre Körper zitterten vor Erleichterung. Sie sahen sich an, ein wenig peinlich berührt, aber auch mit einem verschmitzten Grinsen. Das war neu. Und irgendwie... aufregend.
„Morgen reden wir weiter“, murmelte Marvin, während er sich die Decke überzog. „Ich bin noch nicht fertig mit dem Gedanken an sie.“
Fritz nickte, seine Augen halb geschlossen. „Ja, morgen. Vielleicht finden wir einen Weg, sie zu uns zu kriegen.“
Die Nacht war noch jung, und die Hitze in ihren Gedanken ließ nicht nach. Was sie nicht wussten: Sophie, die freche, fordernde Blonde, war nicht weit entfernt. Und sie hatte ihre eigenen Pläne – Pläne, die die beiden Jungs auf eine Reise schicken würden, die sie nie erwartet hätten.
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