**Kapitel 1: Ein harmloses Spiel**
Der Duft von Lavendel lag schwer in der Luft des kleinen Hotelzimmers, das Mia und Lara für ein Wochenende gemietet hatten. Die beiden 18-Jährigen hatten sich auf einen Mädelsabend gefreut – weg von Eltern, Schule und Verpflichtungen. Das Zimmer war gemütlich, mit einem großen Doppelbett, das mit weichen Kissen übersät war, und einem kleinen Schreibtisch, auf dem ihre Kosmetiktaschen wild verstreut lagen. Der Fernseher lief leise im Hintergrund, doch keine von beiden schenkte ihm Beachtung.
Mia, mit ihren wilden, dunklen Locken und einem schelmischen Grinsen, lag bäuchlings auf dem Bett und scrollte durch ihr Handy. Lara, die Blonde mit den scharfen, wissenden Augen, saß im Schneidersitz daneben und lackierte sich die Nägel in einem auffälligen Rot. Die Stimmung war entspannt, doch eine unterschwellige Spannung lag in der Luft, wie ein Funke, der nur darauf wartete, ein Feuer zu entfachen.
„Boah, mir ist so langweilig“, stöhnte Mia und warf ihr Handy beiseite. „Wir müssen was machen, Lara. Irgendwas Spannendes.“
Lara hob eine Augenbraue, ohne von ihren Nägeln aufzusehen. „Spannend? Du meinst, wie gestern, als du fast den Feueralarm ausgelöst hast, weil du dachtest, Kerzen auf dem Nachttisch wären romantisch?“
Mia lachte laut auf und warf ein Kissen nach ihr. „Hey, das war ein Moment! Aber nein, ich meine was... ich weiß nicht, Verspieltes. Wie früher. Weißt du noch, wie wir immer Doktor gespielt haben?“
Lara hielt inne, ihre Lippen verzogen sich zu einem amüsierten Lächeln. „Doktor? Mia, wir sind keine sechs mehr. Was willst du, dass ich dir ein Pflaster auf den imaginären Kratzer klebe?“
„Ach, komm schon“, sagte Mia und setzte sich auf, ihre Augen blitzten herausfordernd. „Es könnte lustig sein. Wir machen es... na ja, ein bisschen erwachsener. Ich bin die Patientin, du die Ärztin. Los, untersuch mich.“ Sie zwinkerte übertrieben und zog ihr Top ein Stück hoch, um ihren flachen Bauch zu entblößen.
Lara verdrehte die Augen, konnte sich ein Kichern aber nicht verkneifen. „Du bist unmöglich. Na gut, aber wehe, du kicherst, wenn ich dich ‚untersuche‘.“ Sie legte den Nagellack beiseite und rutschte näher. „Also, Frau Patientin, wo tut’s denn weh?“
Mia legte sich dramatisch zurück, eine Hand auf die Stirn. „Oh, Frau Doktor, ich glaube, mein Herz schlägt viel zu schnell. Sie müssen es kontrollieren.“
Lara grinste und legte ihre Hand spielerisch auf Mias Brust, direkt über ihrem Herzen. Die Berührung war leicht, fast unschuldig, doch beide spürten, wie die Luft zwischen ihnen dicker wurde. Mias Atem ging ein wenig schneller, und Lara bemerkte es sofort. Ihre Finger verharrten einen Moment länger, als nötig gewesen wäre.
„Hm, tatsächlich“, murmelte Lara, ihre Stimme einen Hauch tiefer. „Das ist ein ziemlich schneller Puls. Vielleicht muss ich genauer hinschauen.“ Sie beugte sich vor, ihr Gesicht nur wenige Zentimeter von Mias entfernt. Ihre Blicke trafen sich, und für einen Moment war da nichts mehr Harmloses in diesem Spiel.
„Und wie genau willst du das machen, Frau Doktor?“ fragte Mia, ihre Stimme herausfordernd, aber mit einem leichten Beben. Sie richtete sich ein Stück auf, sodass ihre Lippen fast Laras streiften. „Ich hoffe, du hast die richtigen... Werkzeuge.“
Lara lachte leise, ein raues, verführerisches Geräusch. „Oh, keine Sorge. Ich habe alles, was ich brauche, um dich gründlich zu untersuchen.“ Ihre Hand glitt langsam von Mias Brust tiefer, über ihren Bauch, bis zum Saum ihres Tops. „Aber ich warne dich, ich bin sehr... gründlich.“
Mias Augen funkelten, und sie biss sich auf die Unterlippe. „Dann zeig’s mir. Ich bin bereit für die volle Behandlung.“
Die Spannung zwischen ihnen knisterte wie ein Gewitter, das kurz davorstand, loszubrechen. Laras Finger schoben sich unter den Stoff, streichelten die warme Haut darunter, während Mia sich leicht aufbäumte, ihre Augen halb geschlossen. Das Spiel war längst kein Spiel mehr. Es war der Anfang von etwas, das sie beide nicht mehr stoppen konnten – oder wollten.
Want to know how it ends?
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